Schulmedizin aktuell am 29. September 2019

Deutschland

In Deutschland erkranken pro Jahr rund 70.000 Frauen an Brustkrebs. Danach entsteht bei den Betroffenen eine große Angst vor dem Verlust der Lebensqualität, insbesondere im Hinblick auf die Nebenwirkungen der nach wie vor bekanntesten Standardmaßnahmen Chemotherapie und Strahlentherapien. Doch integrativ-onkologische Ansätze stellen eine Stärkung der Leistungsfähigkeit und die Aktivierung der Selbstheilungskräfte in den Mittelpunkt. Dabei werden geprüfte ergänzende Maßnahmen z:B. aus der Naturheilkunde sinnvoll miteinander kombiniert. (Adriane Beck & Partner GmbH, 29.09.2019)

Foto: Adriane Beck & Partner GmbH

Eine der am besten untersuchten begleitenden Maßnahmen in der Krebsbehandlung ist die Misteltherapie: Sie hilft gegen das Ermüdungssyndrom Fatigue, kann depressive Verstimmungen lindern, Übelkeit verringern, Schlaf und Appetit verbessern sowie die Leistungsfähigkeit steigern. Mistelpräparate enthalten über 1.000 verschiedene Inhaltsstoffe, die nur im Zusammenspiel ihre volle Wirkung entfalten. Dazu zählen u.a. Mistellektine, deren immunstabilisierende und tumorhemmende Eigenschaften belegt sind. Die Misteltherapie kann vor, nach und begleitend zu einer onkologischen Standardtherapie erfolgen. Empfohlen wird die Mistel vor allem bei soliden Tumoren wie Brust-, Eierstock-, Lungen- und Darmkrebs. (Adriane Beck & Partner GmbH, 29.09.2019)

Zum Maßnahmenspektrum der integrativen Onkologie gehören außerdem moderater Sport, eine bewusste Ernährung, Entspannungstechniken, geprüfte Naturheilverfahren und Traditionelle Chinesische Medizin – immer individuell auf den Patienten zugeschnitten. (Universitätsklinikum des Saarlandes, 29.09.2019)

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