Schulmedizin aktuell am 27. Dezember 2018

Deutschland

Von den knapp 2.000 Krankenhäusern in Deutschland ist sicherlich ein Viertel nicht notwendig. … Die Politik in Deutschland sorgt dafür, dass wir bei den Ausgaben im Gesundheitssystem über den Durst trinken. Und das wird dazu führen, dass in wirtschaftlich schlechteren Zeiten wieder schmerzhafte Spar-Gesetze beschlossen werden müssen. Das Gesundheitssystem muss einfach effektiver werden. (AOK-Bundesverband, 27.12.2018)

So geht der maximale Urlaub 2019 in Deutschland … (Alltours Flugreisen GmbH, 27.12.2018 )

Infografik: obs / Alltours Flugreisen GmbH

Nach Weihnachten und Silvester ist die Zeit, in der die Motivation zu Veränderung hoch ist und gute Vorsätze gefasst werden. Allerdings sollten diese Vorsätze realistisch sein. Denn jeden Tag Sport treiben, sofort aufhören zu rauchen oder höchstens 3 Glas Wein in der Woche – das ist zwar ein gutes Programm, aber für die meisten Menschen auf Dauer nicht durchzuhalten. Für Viele funktioniert es besser, wenn sie versuchen, eine schlechte Gewohnheit durch eine gesunde neue Gewohnheit zu ersetzen. Und das nach und nach in kleinen Schritten. (BKK24, 27.12.2018)

2019 treten in Deutschland wichtige Neuregelungen im Gesundheitsbereich in Kraft. So werden u.a. die Zusatzbeiträge der Krankenkassen künftig von Arbeitnehmern und Arbeitgebern geteilt. Was sich noch ändert: Einzelunternehmer werden beim Krankenkassenbeitrag entlastet, höhere Höhere Bemessungsgrenzen bei der GKV, Pflegebeiträge steigen, Hoffnung auf kürzere Wartezeiten beim Arzt, Einladung zum Darmkrebs-Screening, Neuregelung der Organspende, Rechtlicher Anspruch auf ärztliche Zweitmeinung, Nur noch 2. Generation der eGesundheitskarte gültig, Taxi zum Arzt für Pflegebedürftige. (Stiftung Gesundheitswissen, 27.12.2018)

Endlich mit dem Rauchen aufhören, gesünder essen, abnehmen oder mehr Sport treiben, das sind beliebte Vorsätze nach einer durchgefeierten Silvesternacht. Dass man damit nicht nur die Figur in Topform bringen, sondern auch das Risiko verringern kann, an Krebs oder anderen bedrohlichen Volkskrankheiten zu erkranken, macht sich nicht jeder bewusst. 30 bis 50 % aller Krebserkrankungen könnten weltweit vermieden werden, wenn jeder einen gesunden Lebensstil führen würde. … Einen weiteren Ansatz, sich zu schützen, bietet die gesetzliche Krebsfrüherkennung. Denn je eher eine Krebserkrankung erkannt wird, desto größer sind meistens die Heilungschancen. (Deutsche Krebsforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft, 27.12.2018)

Infografik: obs / DKFZ / Deutsches Krebsforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft / Krebsinformationsdienst, DKFZ

Längst gibt es alternative Gründungsmodelle, die die Chancen für den Einstieg ins Unternehmertum erhöhen. So ermöglichen Franchisesysteme wie das der Frauenfitnesskette Mrs.Sporty eine deutlich höhere unternehmerische Sicherheit – vor allem für Quereinsteiger. Dem Deutschen Franchiseverband zufolge sind allein im vergangenen Jahr mehr als 4.000 Menschen auf diesem Weg den Schritt in die Selbstständigkeit gegangen. (Mrs.Sporty GmbH, 27.12.2018)

Foto: obs / Mrs.Sporty GmbH

Eine hohe Kalorienzufuhr gepaart mit einem inaktiven Lebensstil führen langfristig zu Übergewicht. Ein schwerwiegendes Problem, denn rund 60 % der erwachsenen Deutschen gelten als übergewichtig, fast 25 % als fettleibig. Und neben Rauchen zählen Experten Übergewicht zu den bedeutendsten Krebsursachen. Mindestens 13 Krebsarten werden durch einen überhöhten Körperfettanteil begünstigt. Dazu gehören u.a. Darm-, Brust- und Speiseröhrenkrebs. (Deutsche Krebshilfe, 27.12.2018)

Versandapotheken gehören heute in Deutschland zum alltäglichen Angebot. Und wenn es um den Datenschutz geht, dann vertrauen auch 55 % der Bevölkerung den Internet-Apotheken. Heißt der Online-Händler jedoch Amazon, dann geht das Vertrauen der Patienten bei Arzneimittelbestellungen kräftig nach unten. (Health TV, 27.12.2018)

Die Deutschen setzen bei der Planung privater Termine im Kalender auf analoge und digitale Vielfalt. Fast die Hälfte der Befragten (46 %) nutzt die klassische Variante in Papierform. Doch die digitale Terminplanung holt auf: Schon 33 % trägt private Termine auch in den Smartphone-Kalender ein. Am PC organisieren 9 % ihren Alltag. (Web.de, 27.12.2018)

Infografik: obs / Web.de / dpa infografik

Österreich

90 % der österreichischen Bevölkerung stoßen zu Silvester mit einem Gläschen Sekt auf den Jahreswechsel an. Rund 2 Mio. Flaschen werden an diesem Abend geöffnet. Das entspricht rund 15 Mio. Gläsern. Beim Sektkonsum liegt damit Neujahr auf Platz 1, noch vor Hochzeiten (83 %) und Geburtstagen (82 %). (Schlumberger Wein- und Sektkellerei, 27.12.2018)

Der Verein intergeschlechtlicher Menschen Österreich ist schockiert über die behördliche Umsetzung des Erkenntnis des VfGH zum Personenstandsgesetz vom 15. Juni 2018 durch das BMI. Statt der im Erkenntnis zitierten Selbstbestimmung wird nun ein ärztliches Gutachten gefordert, und zwar von einer medizinischen Instanz zu “Varianten der Geschlechtsentwicklung” – installiert vom Gesundheitsministerium. (VIMÖ, 27.12.2018)

Dem Genussfaktor kommt beim Biertrinken in Österreich eine klar steigende Wertigkeit zu: Mittlerweile trinken 33 % Bier vor allem dann, wenn sie Gusto auf den typischen Biergeschmack haben. Das zeigt sich bei alkoholfreiem Bier. Der Hauptgrund (55 %) für dessen Konsum ist zwar das Autofahren (55 %), für 47 % jedoch bereits der Geschmack oder auch der Verzicht auf Alkohol – besonders für Frauen. (Brau Union Österreich AG, 27.12.2018)

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