Schulmedizin aktuell am 22. März 2019

Europa

In Europa werden pro Stunde immer noch 30 Tuberkulosefälle diagnostiziert. Anlässlich des Welttuberkulosetages kommenden Sonntag will die Kommission Bewusstsein für die Tragweite der Krankheit und Möglichkeiten zur Vorbeugung schaffen. Trotz sinkender Fallzahlen sind weitere Anstrengungen nötig, damit das UNO-Ziel, Tuberkulosefälle bis 2030 im Vergleich zu 2015 um 80 % einzudämmen, erreicht werden kann. (EU Kommission, 22.03.2019)

Deutschland

5 Tuben Zahnpasta verbraucht jeder Deutsche so im Jahr. Jedoch fällt im Test der Öko-Test AG knapp die Hälfte von 400 untersuchten Tuben durch. Hauptgrund ist der oftmals fehlende Fluorid-Schutz vor Karies. Besonders die Naturkosmetik enttäuscht. (Öko-Test AG, 22.03.2019)

Bild: Öko-Test AG

Österreich

Der Wettlauf der Veränderung und die Disruption in Gesellschaft und Wirtschaft machen sich im Krankenhaus besonders bemerkbar. Es ist daher wichtig, den Patienten als Mensch im Auge zu behalten. (Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, 22.03.2019)

Die Herzinsuffizienz ist eine ernsthafte und lebensbedrohende Erkrankung, von der bis zu 300.000 Österreicher betroffen sind. Die Prognose der Herzinsuffizienz ist schlecht und das obwohl die Medizin heute gute Möglichkeiten zur Behandlung hat. Statistisch gesehen sterben bis zu 30 % der diagnostizierten Patienten innerhalb eines Jahres. Nach 5 Jahren sind bereits bis zu 60 % verstorben. (Österreichische Kardiologische Gesellschaft, 22.03.2019)

Schweiz

Heute wird die Volksinitiative “Organspende fördern – Leben retten” bei der Bundeskanzlei eingereicht. Damit soll das bisher geltende Prinzip für eine Organspende in sein Gegenteil verkehrt werden. Die Initiatoren wollen per Gesetz jede Person in der Schweiz automatisch zum Organspender machen, sofern dem nicht ausdrücklich widersprochen wird (sog. “Widerspruchslösung”). Die Organspender-Lobby setzt offensichtlich darauf, dass mit der massiven Einschränkung der persönlichen Freiheit mehr Organe gespendet werden. (Human Life International Schweiz, 22.03.2019)

Schreibe einen Kommentar