Schulmedizin aktuell am18. März 2019

Welt

Rund 30 % der Menschheit leiden an einer Erkrankung des Gehirns. Neurologische Erkrankungen wie Migräne oder Schlaganfall werden zu Recht als Volkskrankheiten bezeichnet. (Österreichische Gesellschaft für Neurologie, 18.03.2019)

Brustkrebs ist noch immer die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in der westlichen Welt. (International Breast Cancer Conference, 18.03.2019)

Laut Medienberichten vertrauen u.a. Letizia von Spanien, Kate Middleton und Madonna auf Biotulin aus Deutschland. Dieser Wirkstoff verdrängt nach und nach das Nervengift Botulinumtoxin und wird weltweit als der natürliche Faltenkiller gefeiert. Biotulin wird u.a. aus der Parakresse gewonnen und wirkt als pflanzliches Lokalanästhetikum. Das Geheimnis ist das in der Parakresse enthaltene Spilanthol. Dieses reduziert die Muskelkontraktion und kleinere Fältchen, besonders im Bereich der Augen. (MyVitalSkin GmbH, 18.03.2019)

Deutschland

13 % aller Beschäftigten oder 5,8 Mio. Menschen arbeiten in Deutschland in der Lebensmittelwirtschaft und damit entlang der Wertschöpfungskette vom Feld bis zur Ladentheke. Die genannte Branche umfasst mittlerweile 702.500 Betriebe. (Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde, 18.03.2019)

Infografik: Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL)

Gut 70 % der Deutschen sind grundsätzlich bereit, ihre Organe nach dem Tod zu spenden. Allerdings wollen 56 % davon einer Organspende noch zu Lebzeiten ausdrücklich zugestimmt haben. (Die Schwenninger Krankenkasse, 18.03.2018)

Die Organisation Great Place to Work kürte auch 2019 wieder Deutschlands beste Arbeitgeber beste Arbeitgeber im Bereich Gesundheit und Soziales. Die Sieger sind: Schön Klinik Berchtesgadener Land (Klinik), Caritasverband Olpe (Träger), Jobtour Baden-Baden (Dienstleister), Dr. Schmid Zahnärzte (Ambulanz) und Regenbogen Wohnen München (Soziales). (Great Place to Work Deutschland, 18.03.2019)

Deutschlands beste Arbeitgeber Gesundheit & Soziales 2019. (Foto: Great Place to Work Institut Deutschland)

Wenn der Druckausgleich durch Gähnen, Schlucken oder Kauen im Flugzeug nicht funktioniert, sollte man folgendes Atemdruckmanöver wie beim Tauchen durchführen: Mund und Nase zuhalten, dann Luft dagegen anpressen und nicht ausatmen. Der Druck, der so aufgebaut wird, presst dann aktiv Luft durch die Ohrtrompete ins Mittelohr. (Apotheken Umschau, 18.03.2019)

Ein kaputtes Gelenk kann knarren wie eine Tür. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Knorpelschäden auch einen ganz eigenen “Sound” haben, der allerdings für das Ohr nicht hörbar ist. Neuerdings können fast alle radiologisch bestätigten Schäden auch mithilfe der Schalldiagnostik entdeckt werden. (Hochschule Fulda, 19.03.2019)

Österreich

Österreich wird in Zukunft mehr Neurologen brauchen als heute und deutlich mehr neurologischen Nachwuchs als derzeit in Ausbildung ist. (Österreichische Gesellschaft für Neurologie, 18.03.2019)

2016 erkrankten in Österreich 5.646 Menschen an Brustkrebs. Mit Mammographie und Sonographie gibt es dabei im Vergleich zu anderen Krebsarten hervorragende Möglichkeiten zur Früherkennung. Und der frühzeitig erkannte Tumor hat seine Schrecken längst verloren. (Universitätsklinik Salzburg, 18.03.2019)

Mammografie. (Foto: iStock)

An der Uniklinik Salzburg wird mit der intraoperativen Radio-Therapie eine besonders erfolgreiche Methode praktiziert: Das Tumorbett wird noch während der Operation für 10 Min. mit Elektronen bestrahlt, die tief ins Gewebe eindringen. Diese Therapie verläuft besonders schonend, da z. B. keine Haut oder nicht betroffenes Gewebe beeinträchtigt werden und die anschließende Dauer der Ganzbrust-Bestrahlung in vielen Fällen verkürzt erfolgt oder auch entfallen kann. (Universitätsklinik Salzburg, 18.03.2019)

Schweiz

Swissuniversities warnt vor der Volksinitiative “Ja zum Verbot von Tier- und Menschenversuchen”. Dadurch sollen u.a. Tierversuche in der Bundesverfassung als Tierquälerei und damit als Verbrechen verankert werden. (Swissuniversities, 18.03.2019)

Die Volksinitiative “Ja zum Verbot von Tier- und Menschenversuchen” will die Forschung und Medizin ins 19. Jahrhundert zurück katapultieren. … Die Initiatoren bezeichnen Tierversuche als Tierquälerei und möchten, dass diese als Verbrechen behandelt werden. Wir sagen: Es ist ein Verbrechen, die Menschen in der Schweiz vom weiteren Fortschritt in der Medizin auszuschließen oder umgekehrt sie stattdessen den Homöopathen und Quacksalbern zu überlassen. (Verein “Forschung für Leben”, 18.03.2019)

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