Schulmedizin aktuell am 16. April 2019

Europa

Der Präsident der europäischen Ärztevereinigung (CPME), Frank Montgomery, möchte dass organisierte Sterbehilfe verboten bleibt. Aufgabe eines Arztes sei es nicht, Menschen zu töten. Darum gibt es auch die Palliativmedizin. (Rundfunk Berlin-Brandenburg, 16.04.2019)

Deutschland

Rund 4 Mio. Arbeitnehmer in Deutschland haben einen riskanten Alkoholkonsum. Diese Zahl ist alarmierend. Dennoch fehlen bislang flächendeckende und wirksame Versorgungs- und Behandlungsangebote. (DAK-Gesundheit, 16.04.2019)

Rund 60 % der deutschen Bevölkerung fühlen sich durch ihre Nachbarschaft gestört. (Umweltbundesamt, 16.04.2019)

Gegen die Kennzeichnung von iglo-Verpackungen mit dem Kennzeichnungssystem Nutri-Score hat das Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung erlassen. Gegner der Nährwertkennzeichnung auf den 140 Tiefkühlprodukten ist der Münchener “Schutzverband gegen Unwesen in der Wirtschaft”. iglo kündigte sofort die schnellstmögliche Berufung gegen das Urteil an, denn die positiven Erfahrungen mit dem Nutri-Score in Frankreich hätten bereits dazu geführt, dass Belgien, Spanien, Portugal und Luxemburg diese Lebensmittelbewertung ebenfalls umsetzen wollen. In Deutschland befürworten auch Danone, bofrost* und Mestemacher den Nutri-Score. (iglo Deutschland, 16.04.2019)

Bild: bofrost*

Österreich

Der Süßwarenhersteller “Manner” ist erneut Österreichs beliebteste Marke. Einen großen Sprung nach vorne machten der Schokoladenerzeuger “Milka” und der Fruchtsafthersteller “Rauch”. Von Platz 3 auf 7 zurückgefallen ist der Mineralwasserproduzent “Vöslauer”. (Marketagent.com, 16.04.2019)

Infografik: Marketagent.com

Der Katholische Familienverband Österreichs fordert 4 Jahre nach Einführung des Fortpflanzungsmedizin-Gesetzes die Schaffung eines Eizellen- und Spenderregisters. Die Bundesministerien für Gesundheit und für Justiz hatten bereits 2016 ein solches Register befürwortet. Der Familienverband fordert zudem die Herabsetzung der Altersgrenze von 14 Jahren für auskunftsberechtigte Kinder. (Katholischer Familienverband Österreichs, 16.04.2019)

Schweiz

Patentgeschützte Medikamente sind in der Schweiz um 7 % teurer als im vergleichbaren Ausland, patentabgelaufene Medikamente um 14 % und Generika sogar um 48 %.  (Interpharma, 16.04.2019)

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