Schulmedizin aktuell am 15. Februar 2019

Europa

EU-weit verursachen arbeitsbedingte Erkrankungen Kosten von gar 476 Mrd. €. Das entspricht 3,3 % des EU-Bruttoinlandsprodukts ! (Österreichischer Gewerkschaftsbund, 15.02.2018)

Deutschland

Kohlenmonoxid ist als Gesundheitsrisiko kaum bekannt. Dabei wird das farb-, geruch- und geschmacklose Gas sogar als “stiller Mörder” bezeichnet, weil das Atemgift nicht wahrnehmbar ist und man daran erstickt. (Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen, 15.02.2019)

Bild: Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen

860.000 Menschen in Deutschland waren 2016 wohnungslos. Etwa 52.000 davon lebten dauerhaft “auf der Straße”. (ZDF, 15.02.2019)

Österreich

Was viele gar nicht wissen: Jährlich fallen in Österreich Kosten von 2,8 Mrd. € an infolge arbeitsbedingter Erkrankungen aufgrund körperlicher Arbeitsbelastung an. Arbeitsbedingte Erkrankungen wegen psychischer Belastungen schlagen sogar mit 3,3 Mrd. € zu Buche. (Österreichischer Gewerkschaftsbund, 15.02.2019)

Die Übereinstimmung von genetischen Merkmalen ist wesentlich für die Langzeitfunktion nach einer Nierentransplantation. Schon bisher war klar, dass die Übereinstimmung in einem Bereich des Haupthistokompatibilitätskomplexes auf Chromosom 6 einen wesentlichen Teil des Transplantatüberlebens erklärt. Allerding gingen bisher auch bei perfekter Übereinstimmung von Spenderorgan und Empfänger in dieser Region noch etwa 20 % Transplantate in den ersten 5 Jahren verloren. (MedUni Wien, 15.02.2019)

Schweiz

MSD Schweiz gibt bekannt, dass die Schweizerische Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Heilmittel (Swissmedic) dem PD-1 (Programmed Cell Death 1 Protein)-Inhibitor Pembrolizumab (KEYTRUDA) die Zulassung erteilt hat zur adjuvanten Behandlung von Erwachsenen mit Melanom im Stadium III nach einer vollständigen Resektion. Die Zulassung beruht auf Daten der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie EORTC1325/Keynote-054, die in Zusammenarbeit mit der Europäischen Organisation zur Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen (European Organisation for Research and Treatment of Cancer, EORTC) durchgeführt wird. Eine aktuelle Datenanalyse zum rezidivfreien Überleben (RFS) zeigte, dass Pembrolizumab das RFS signifikant verlängerte und das Rezidiv- bzw. Sterberisiko um 43 % gegenüber Placebo in der Gesamtpopulation der Patienten mit vollständig reseziertem Hochrisiko-Melanom im Stadium III senkte (HR: 0.57; 98.4%-KI: 0.43-0.74; p<0.001). (Merck Sharp & Dohme AG)

Praktisch jeder Mensch in der Schweiz ist schon mit Robotern in Kontakt gekommen und hat sich mit solchen ausgetauscht. Meist nicht mit humanoiden Robotern, aber sicher mit einem Bot wie dem Assistenzsystem auf dem Smartphone oder auf einer Helpline. In unserem Bewusstsein jedoch sind die Roboter noch nicht so richtig angekommen. (Angestellte Schweiz, 15.02.2019)

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