Protein Shakes oft mit zu wenig Eiweiß und zu viel Kohlenhydraten

An Eiweiß sollte man bekanntlich jeden Tag so 1-2 Gramm pro Kilo Körpergewicht zu sich nehmen und dafür auf Kohlenhydrate verzichten. Das geht natürlich nur mit den praktischen (wie auch leckeren) Protein Shakes, die es mittlerweile in vielen Geschäften und noch mehr Webshops gibt. „Doch viele dieser Produkte enthalten zu wenig oder nur minderwertiges Eiweiß, dafür aber deutlich zu viel Kohlenhydrate“, kritisiert die Bodymed AG und empfiehlt vor dem Kauf einen Blick auf die Inhaltsstoffe zu werfen.

Und eine Proteinpizza gibt’s neuerdings auch … (Foto: obs / IronMaxx Nutrition GmbH)

Deren ungünstige Zusammensetzung würde nämlich den erwünschten Gesundheitseffekt ins Gegenteil kehren. Denn mittels hochwertigen Eiweißes könnte die nächtliche Fasten- und Fettverbrennungsphase auf 12-16 Stunden verlängert werden. Dann würde man fast automatisch auch weniger andere Lebensmittel essen, so Bodymed. Empfohlen werden grundsätzlich Molkeprodukte, denn das (ohnehin „schwächere“) Sojaeiweiß habe auch „ keinen entfettenden Effekt auf die Leber“. Zudem werde Sojaeiweiß vom Körper schlechter verwertet, heißt es, so dass ein Muskelwachstum bzw. der Muskelerhalt geringer ausfallen würden.

Ein Eiweiß-Shake sei statt einer Mahlzeit dann optimal, wenn er auch einen bestimmten Gehalt an Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und Ballaststoffen aufweist. Daher sollte man generell vor dem Kauf oder einer Bestellung auf folgende Punkte achten: (1.) Molkenprotein ist besser als Sojaeiweiß. (2.) Der Eiweißanteil sollte über 60 % liegen. (3.) Der Kohlenhydratanteil sollte unter 10 % liegen, der Zuckeranteil unter 5 %. (4.) Das Pulver sollte auch genügend Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Ballaststoffe enthalten. Und (5.) sollte der Eiweiß-Shake als Mahlzeit für eine gewichtskontrollierende Ernährung nach §14a der Diätverordnung zugelassen sein.

Schreibe einen Kommentar