Medizinwitz des Tages 8. Juni 2020

Wie so viele Errungenschaften der modernen Medizin verdankt man auch die Antibiotika einer glücklichen Fügung: 1928 vergaß der Wissenschaftler Alexander Fleming eine Bakterienkultur im Labor und entdeckte später, dass auf dem Nährboden ein Schimmelpilz wuchs, der ihre Vermehrung hemmte. Den von ihm entdeckten Stoff nannte er “Penicillin”.

Schaper & Brümmer GmbH am 08.06.2020

Antibiotika unterscheiden nicht zwischen nützlichen und schädlichen Bakterien, was u.a. die Scheiden- oder auch Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen kann. Schwere Allergien sind ebenfalls möglich. Vor allem aber gelingt es immer mehr Bakterienstämmen, sich durch Mutationen gegen diese künstlichen Wirkstoffe zu wappnen und ungehindert weiter zu vermehren. Ärzte und Forscher in aller Welt beobachten diese sog. Antibiotikaresistenzen mit großer Sorge.

Schaper & Brümmer GmbH am 08.06.2020

Beim Antibiotika-Verbrauch liegt Deutschland weltweit gesehen zwar nur im Mittelfeld, doch werden in der Humanmedizin jedes Jahr immerhin 700-800 Tonnen Antibiotika eingesetzt. Die meisten davon werden von niedergelassenen Ärzten verschrieben, daher besteht dort auch das größte Einsparungspotenzial.

Schaper & Brümmer GmbH am 08.06.2020

HIV und Aids sind noch immer nicht heilbar. Jeden Tag infizieren sich weltweit über 4.600 Menschen neu mit dem HI-Virus. … Das oberste Gebot für den Erfolg gegen Infektionskrankheiten lautet: Aufklärung, Prävention, Test, Therapietreue und Teilhabe.

Deutsche Aids-Stiftung am 08.06.2020

Bei älteren Menschen wird das Immunsystem des Körpers naturgemäß schwächer, wodurch das Risiko einer Grippeerkrankung mit schwerem Verlauf steigt. Gleichzeitig kann mit dem Alter die Immunantwort des Körpers auf den Influenza-Impfstoff abnehmen. Das Adjuvans, das in dem ersten adjuvantierten quadrivalenten Influenza-Impfstoff Fluad Tetra enthalten ist, soll diesen Effekt aber ausgleichen und die Immunantwort verstärken. … Schätzungen des ECDC zufolge sterben in Europa jährlich bis zu 70.000 Menschen an einer Influenza-Erkrankung.

Seqirus am 08.06.2020

H+ und Curaviva Schweiz fordern die kleine Kammer auf, dem Nationalrat zu folgen und die von der Kommission vorgeschlagenen Abschwächungen zu verwerfen.

H+ Die Spitäler der Schweiz / Curaviva Schweiz am 08.06.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

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