Medizinwitz des Tages 18. September 2019

Arzneimittelhersteller beantragen immer seltener eine sog. PUMA-Zulassung (Paediatric Use Marketing Authorisation). Darunter versteht man eine nachträgliche Zulassung eines für Erwachsene bereits auf dem Markt befindlichen Präparates für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen. Das ist ein echtes Dilemma für die Hersteller: Sie würden gerne helfen, dürfen aber als Marktteilnehmer betriebswirtschaftliche Überlegungen nicht außer Acht lassen. Gerade weil PUMA-Arzneimittel etablierte Wirkstoffe enthalten, sollten sie sich keiner zusätzlichen Nutzenbewertung stellen müssen. Das Problem für die Ärzte ist dann, dass sie (1.) an Kindern nicht geprüfte Arzneimittel anwenden müssen und  (2.) die Kinder zumeist mit einer nicht passgenauen Dosierung behandeln. 

Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller am 18.09.2019

Das Immunsystem ist hochgradig komplex und bis heute nicht im Detail entschlüsselt.

St. Anna Kinderkrebsforschung am 18.09.2019

Eine internationale Studie unter österreichischer Leitung soll bis 2024 klären, ob die vorbeugende Injektion eines Biotech-Medikaments, das äußerst erfolgreich in der Behandlung von Osteoporose eingesetzt wird, erblich bedingten Brustkrebs verhindern kann. Das Studienprojekt wird vom amerikanischen Verteidigungsministerium finanziert.

Europa Donna Austria am 18.09.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

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