Medizinwitz des Tages 11. Februar 2020

Viele Verkehrsteilnehmer wissen nicht, dass sie nach der Einnahme bestimmter Medikamente nicht mehr fahrtauglich sind. Neben zahlreichen verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zählen dazu auch viele frei verkäufliche Medikamente, wie Schmerzmittel, Schnupfenspray, Hustensaft und Appetitzügler. Bei einigen pflanzlichen Medikamenten kommt der beträchtliche Alkoholgehalt noch hinzu, der u.U. im zweistelligen Prozentbereich liegen kann.

Auto Club Europa am 11.02.2020

Österreich erlebt 2020 ein besonders starkes Grippejahr. Aktuell laborieren rund 206.000 Bürger an einer Grippe oder grippeähnlichen Erkrankungen.

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege am 11.02.2020

Keuchhusten-Erreger sind für Menschen in jedem Alter hoch ansteckend. Die Übertragung erfolgt über Tröpfcheninfektion. Laut Experten erkranken von 100 Infizierten auch bis zu 90 % daran. Dabei kann sich jeder in seinem Leben mehrfach mit Keuchhusten anstecken. Selbst eine durchlebte Erkrankung bietet keine dauerhafte Immunität. Da im Alter meist das Immunsystem schwächer wird, birgt die Infektionserkrankung vor allem für Menschen ab 60 ein großes Risiko. Schutz vor Keuchhusten kann nur eine Impfung bieten. Erwachsene sollten laut STIKO den Schutz dann einmalig mit der nächstfälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung auffrischen.

GlaxoSmithKline GmbH am 11.02.2020

2020 läuft in Deutschland der Patentschutz für 18 pharmazeutische Wirkstoffe ab. Dadurch wird für den Markteintritt für neue, kostengünstige Generika oder Biosimilars ein Umsatzvolumen von fast 1,13 Mrd. € frei. 4 der Top 5 Wirkstoffe wurden übrigens gentechnisch hergestellt. Allen voran das Zytostatikum Bevacizumab mit über 333 Mio. € Umsatz. 

Insight Health am 11.02.2020

Ein Haar auf dem Kopfkissen, 3 im Waschbecken und 5 in der Bürste: Das ist noch kein Haarausfall, sondern völlig normal. Gehen allerdings täglich über 100 Haare verloren, so spricht man von Haarausfall. Der betrifft etwa 40 % der Männer in Deutschland und 20 % der Frauen.

Südwestrundfunk am 11.02.2020

Der Wirkstoff von ADHS-Medikamenten wie Ritalin zählt wie Kokain zu den Amphetaminen. Genau das macht Ritalin auch für einige Gesunde und Berufstätige interessant, denn es wirkt wie ein Aufputschmittel. Es steigert die Leistung und fördert die Konzentration. Experten warnen jedoch entschieden vor dem Missbrauch von ADHS-Medikamenten, weil die Nebenwirkungen des Gehirndopings fatal sind.

ZDFinfo am 11.02.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Schreibe einen Kommentar