Krebsforschung ist für 86 % der Deutschen „sehr wichtig“

Vor der Diagnose Krebs haben die Deutschen am meisten Angst: Für etwa 2 Drittel der Bürger wäre eine Tumorerkrankung die größte Bedrohung der Gesundheit. Deutlich weniger Menschen sorgen sich laut einer Studie von PwC um Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt, obwohl das die häufigsten Todesursachen sind. Auch neurologische Erkrankungen wie Alzheimer oder Depressionen machen den Bürgern weniger Sorgen als Krebs.

Infografik: obs / PwC Deutschland

Daher halten sogar 86 % der Deutschen die Krebsforschung für “sehr wichtig” und 11 % für “wichtig”. Und diese würden 8 von 10 Bürger sogar mit der Nutzung ihrer personalisierten Patientendaten unterstützen, wenn es sein müsste, weiß Michael Burkhart von PwC Deutschland. Die persönlichen Daten würden dann 64 % der Bürger am liebsten an Universitäten weitergeben, weil dort 80 % den größten Forschungserfolg erwarten. Pharmafirmen kämen dabei nur an 4. Stelle …

Dass jedoch eine moderne Krebstherapie eine große Stange Geld kostet, halten 59 % der Bürger für gerechtfertigt. Aber immerhin 25 % finden die Preise für Krebsmedikamente zu hoch. “Die Kostensensibilität im Gesundheitswesen ist deutlich gestiegen“, weiß auch Thomas Solbach von Strategy& Deutschland. „Wie unsere weltweite Umfrage 2017 zeigte, erwarten die Pharmakonzerne durch personalisierte Medizin eine Verringerung der Entwicklungskosten 17 % im Jahr.“

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