Krebs Hauptaufgabe der medizinischen Forschung ?

Krebs löst unter Deutschlands Bürgern die größten Ängste aus. Ganze 75 % der Bundesbürger fürchten sich vor dieser Krankheit. Vor Asthma z.B. nur 21 % und vor Diabetes nur 14 %. Am wenigsten Angst hat man in Deutschland vor Migräne und Bluthochdruck. Das ergab eine Umfrage der Biotechnologen von Amgen. Und dass das Thema Krebs derart ängstigt, dürfte auch daran liegen, dass viele Bürger die Krankheit aus dem Bekanntenkreis kennen.

V i d e o

Brustkrebs, Darmkrebs, Hautkrebs oder Leukämie – die Ausprägung und die befallene Region im Körper sind verschieden, doch sie alle lösen die gleichen düsteren Vorstellungen aus. Aktuelle Zahlen des Robert Koch-Instituts zeigen, dass jedes Jahr in Deutschland etwa 480.000 Menschen erstmals an Krebs erkranken. Diese Zahl dürfte bis 2030 sogar „um mindestens 20 %“ noch steigen. Und die Amgen-Studie bestätigt: Fast jeder Zweite (47 %) ist selbst schon an Krebs erkrankt oder kennt jemanden, der mit dieser Krankheit zu kämpfen hatte.

Nur Bluthochdruck ist mit 48 % noch weiter verbreitet. Folglich wünschen sich auch 95 % der Betroffenen und 86 % aller Deutschen, dass die Krebsforschung vorangetrieben wird. Der Studie zufolge ist die Krebsforschung das am wichtigsten eingestufte Forschungsgebiet. Es folgt mit 70 % der Kampf gegen Alzheimer und mit 50 % der Kampf gegen Schlaganfälle. Laut Amgen halten 69 % der Bundesbürger die Ausrottung von Krebs als „die Hauptaufgabe der gesamten medizinischen Forschung“ …

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