Hyponatriämie: Viele Auslöser von zu wenig Natrium im Blut

Hyponatriämie ist kein harmloser Laborbefund, sondern kann lebensgefährlich werden. Darauf will man bei Otsuka Pharma mit einem Aufklärungsvideo aufmerksam machen. Hyponatriämie bedeutet zu wenig Natrium im Blut. Natrium ist einer der 47 lebenswichtigen Nährstoffe und gemeinhin als Kochsalz (Natriumchlorid) bekannt.

VIDEO

Laut Otsuka findet man bei jedem 3. Krankenhauspatienten eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Hyponatriämie. „Zeigt ein Patient Symptome wie Übelkeit, unsicheren Gang oder Desorientiertheit, wird oft nicht an eine Hyponatriämie als Ursache gedacht. Und das, obwohl diese sog. Elektrolytstörung den Spitalssaufenthalt der Patienten verlängern oder schlimmsten Falles tödlich enden. Als Ursache liege bei 33 % der Hyponatriämiefälle eine “Überwässerung” vor.

Dabei bestehe eigentlich kein Mangel an Natrium, sondern ein Zuviel an Wasser. Der häufigste Grund hierfür ist ein SIADH, will heißen „ein Syndrom der inadäquaten Sekretion des antidiuretischen Hormons“. ADH, das antidiuretische Hormon, bremst nämlich die Wasserausscheidung über den Urin und hält damit die Menge des Gesamtkörperwassers gleich.

SIADH

Beim SIADH kommt es zu einer überschießenden Ausschüttung von ADH oder zu einer unverhältnismäßigen Reaktion des Körpers auf dieses Hormon, sodass dann die Wasserausscheidung gedrosselt wird. „Das Gesamtkörperwasser steigt an und die Konzentration von Natrium im Blutserum sinkt.“ Viele Erkrankungen könnten so ein SIADH auslösen, u. a. Krebs, Lungenentzündungen, Tuberkulose, Gehirnhautentzündung, Schlaganfall, Aids – aber auch eine Vielzahl an Medikamenten !!!

Schreibe einen Kommentar