Homöopathie für GkD mehr esoterische Glaubenslehre denn Medizinsystem

Österreichs Gesellschaft für kritisches Denken (GkD) hält Homöopathie für eine esoterische Glaubenslehre und fordert die Behörden auf, an diese die gleichen Maßstäbe anzulegen wie an die „konventionelle Medizin“. Damit dürfte wohl die Schul- und Reparaturmedizin gemeint sein. Dann nämlich würde sich herausstellen, dass Homöopathie kein Medizinsystem ist.

Unsinn bleibt Unsinn

Konkret kritisiert die Gesellschaft unter Vorsitz des Wiener Wirtschaftsprofessors Ulrich Berger, (1.) die Registrierung von Homöopathika ohne Nachweis der Wirksamkeit. (2.) Die Verwendung lateinischer statt deutscher Namen und Bezeichnungen sowie (3.) die Vergabe von Diplomen durch die Ärzte- und Tierärztekammern! Schließlich bleibe Unsinn Unsinn, wird betont. Weiters müssten solche Mittel raus aus den Apotheken und dafür rein in die Supermärkte und Drogerien.

Ebenso dürfe die homöopathische Glaubenslehre nicht mehr an den Universitäten gelehrt werden! Dazu führt die GkD ins Treffen, dass sehr viele Akademien in der Welt der Homöopathie nur einen „Placeboeffekt“ attestieren und deren Behauptungen sogar „unplausibel“ seien. Demnach sei es auch für Österreich „höchste Zeit“, diese Scheinmedizin nicht mehr zu fördern und Schluss zu machen „mit dem Denkmalschutz für Homöopathie“!

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