Medizinwitz des Tages 24. Januar 2021

Gäbe es keine Impfungen, wäre die Menschheit vermutlich schon ausgestorben.

Dr. Josef Penninger am 24.01.2021

Die Lockdowns haben Existenz der Menschen angegriffen. Aber wenn man sie nicht machen würde, wären die Konsequenzen fürchterlich.

Dr. Josef Penninger am 24.01.2021

Ab Mitternacht sind FFP2-Masken und ein Mindestabstand von 2 Metern als präzise Antwort auf die Ausbreitung der Corona-Mutationen Pflicht.

Gesundheitsminister Anschober am 24.01.2021

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Photodynamische Therapie ein nächster Versuch gegen Krebs

Die Photodynamische Therapie (PDT) ist eine neuartige Form der Krebstherapie unter Verwendung von Licht. Mit ihrer Hilfe lassen sich bösartige Tumore sehr gezielt behandeln. Sie hat sich bislang schon bei vielen Krebsformen bewährt – wie bei Hautkrebs, Blasen-, Lungen- und Gallengangskarzinomen. Auch bei Brustkrebs und Gehirntumoren sind Behandlungserfolge bekannt. Bislang gab es keine Möglichkeit, diese spezielle Form der PDT auch bei Prostatakrebs einzusetzen. Doch an der Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie wird das Verfahren weltweit erstmals mit einer besonderen photoaktiven Substanz, dem Chlorin E6, eingesetzt.

Chlorin E6 Trinatriumsalz

Das Chlorin E6 Trinatriumsalz (kurz Ce6) , gehört zur Gruppe der sog. Photosensibilisatoren, die sich insbesondere in Tumorzellen anreichern. Das Chlorin E6 hat in der Prostatakrebs-Therapie 2 Funktionen: Es hilft, die Tumorzellen optisch zu markieren und ist zugleich entscheidend beim Kampf gegen jede einzelne Krebszelle. In der Dermatologie werden Photosensibilisatoren äußerlich angewendet und als Salben auf die erkrankten Stellen aufgetragen. Dann wird diese Stelle von außen mit besonderem Laserlicht bestrahlt, was zu einem Absterben der Tumorzellen führt.

Bei der Behandlung von Prostatakrebs ist das Vorgehen etwas komplexer. Dem Patienten wird ein Medikament mit einer photoaktiven Substanz, wie dem Chlorin E6 injiziert. Diese Substanz reichert sich in Tumorgeweben 20-fach stärker an als in gesunden Zellen. Der Grund: Tumorzellen haben einen intensiveren Stoffwechsel. In gesunden Zellen wird Chlorin E6 als Fremdstoff erkannt und rasch wieder ausgeschieden.

Bei der Photodynamischen Therapie mittels Chlorin E6 werden die Tumorzellen mit rotem Laserlicht bestrahlt, das zu einem Absterben der Tumorzellen führt. (Foto: Klinik für Prostata-Therapie Heidelberg)

Werden die Tumorzellen nun mit monochromatischem, rotem Laserlicht einer Wellenlänge von 665 Nanometern beleuchtet, wird durch Chlorin E6 eine photochemische Reaktion ausgelöst. Die Substanz gibt die vom Laserlicht absorbierte Energie an die umliegenden Sauerstoffmoleküle ab. Dabei entsteht sog. Singulett-Sauerstoff. Dieses Sauerstoff-Molekül ist hoch reaktiv und reagiert mit allen biologischen Bestandteilen in der Tumorzelle wie Zellkern, Mitochondrien und Zellmembran. Die Tumorzelle verliert ihre Struktur und stirbt ab – ähnlich wie bei einer Chemotherapie, nur sehr viel gezielter.

In der Klinik für Prostata-Therapie arbeitet man zeitgleich mit bis zu 4 Lasersonden, die über biopsieähnliche Nadeln und einer Metallschablone (“Template”) in die Prostata geführt werden. Die Nadeln selbst sind hohl und lichtdurchlässig. Nachdem sie in der Prostata platziert sind, werden zunächst Sonden eingeführt, die über ein Spektrometer die Regionen mit höchster Chlorin E6-Konzentration messen. Signalisiert das Spektrometer einen Peak, ist demnach dort die größte Konzentration an Chlorin E6 und damit auch an Tumorzellen.

Neue Behandlungsfelder

Im nächsten Schritt wird die Sonde gegen die hochdünne Laser-Faser getauscht. Diese sendet dann rotes Laserlicht aus, das zur beschriebenen chemischen Reaktion mit dem Singulett-Sauerstoff führt. Die Krebszelle stirbt ab. Damit eröffnen sich nun ganz neue Behandlungsfelder. Beispielsweise konnte in bestimmten Fällen, bei denen der Blasen-Schließmuskel von Tumorzellen befallen war, die Funktion dieses Schließmuskelt erhalten werden, weil nur die Tumorzellen abgetötet wurden und nicht die für die Funktion notwendigen Muskelzellen.

“Im Gegensatz zu operativen, chemo- oder strahlentherapeutischen Verfahren stellt die Photodynamische Therapie die deutlich geringere Belastung für den Patienten dar”, erklärt der Urologe Dr. Martin Löhr, der mit Dr. Thomas Dill die Heidelberger Privatklinik leitet. Die grundsätzliche Wirksamkeit der Methode sei schon länger für bestimmte Hauttumoren untersucht und der Erfolg der Methode belegt. Ferner sei die Methode, so der Urologe, für im schulmedizinischen Sinne austherapierte Patienten eine echte Chance, das Tumorwachstum in der Prostata zu verlangsamen oder gar zum Stillstand zu bringen.

Medizinwitz des Tages 21. Januar 2021

Covid-19: Bei Schmerzen oder Fieber nach der Impfung empfiehlt das RKI den Wirkstoff Paracetamol. Für die bene Arzneimittel GmbH ist daher “ben-u-ron” das beste Mittel der Wahl.

bene Arzneimittel GmbH am 21.01.2021

Foto: bene Arzneimittel GmbH

Das deutsche Bundesjustizministerium sieht den Schutz geistiger Eigentumsrechte generell als einen “wichtigen marktbasierten Anreiz für die Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen durch private Unternehmen”. Damit stützt die Regierung die Position der Pharmabranche ! Nach Ansicht des Generaldirektors des Internationalen Pharmaverbandes (IFPMA), Thomas Cueni, sind geschützte Patente wichtig für die Zukunft.

NDR / Das Erste am 21.01.2021

Obwohl viel Steuergeld in die Grundlagenforschung fließt, ebenso in die Förderung von Impfstoffherstellern und später in den Einkauf der Impfstoffe, bleiben Vereinbarungen zwischen Staaten und Impfstoffherstellern wie auch die Höhe der Investitionen geheim.

NDR / Das Erste am 21.01.2021

“Hygiene Austria LP” versorgt Österreich über den Lebensmittelhandel rasch mit hoch qualitativen FFP2-Masken und leistet mit dieser einmaligen Aktion einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie.

Hygiene Austria LP GmbH am 21.01.2021

Die “Österreich-Variante” der künftig verpflichtenden FFP2-Maske … (Foto: Hygiene Austria LP GmbH)

Extrem niedriger Vitamin-D-Spiegel und hohe Covid-19-Sterblichkeit in Alten- und Pflegeheimen. 90 % der Menschen in Pflegeheimen sind nicht optimal mit Vitamin D versorgt.

Dr. Jacobs Institut am 21.01.2021

Impfungen sollten genauso wie ein gesunder Lebensstil als wichtige Säule der Prävention gesehen werden.

Pharmig am 21.01.2021

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 20. Januar 2021

Chronische Kreuzschmerzen und Rückenleiden nehmen laut einer Umfrage der Statistik Austria den traurigen Spitzenplatz unter den gesundheitlichen Problemen der Österreicher ein: Demnach gaben 26 % der Befragten an, in den letzten 12 Monaten darunter gelitten zu haben. Das entspricht 1,9 Mio. Personen !

Österreichische Schmerzgesellschaft am 21.01.2021

Österreichs Bundesministerium für Soziales, Gesundheit und Pflege  (BMSGPK) legt “3. Covid-19 Notmaßnahmen Verordnung” vor: (1) Der Mindestabstand wird von 1 m auf 2 m vergrößert. (2) Das Tragen einer FFP2-Maske wird Pflicht. (3) Wöchentliche Berufsgruppentests sind ergänzend zu den schon bisher verpflichtenden Tests im Gesundheits- und Pflegebereich vorgesehen.

BMSGPK am 21.01.2021

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 19. Januar 2021

Nach wie vor stellt sich die Frage, wie Covid-19-Patienten therapiert werden können. Aktuell werden die hospitalisierten Covid-19-Patienten vorwiegend mit dem antiviralen Wirkstoff Remdesivir und dem entzündungshemmenden Präparat Dexamethason behandelt. Ergänzend zu dieser Therapie soll geprüft werden, ob sich der Krankheitsverlauf durch die medikamentöse Unterstützung der Selbstreinigungskräfte der Atemwege verbessern und verkürzen lässt.

G. Pohl Boskamp GmbH am 19.01.2021

Bei der Impfung gegen Covid-19 ist die Schutzwirkung beachtlich: Statistisch gesehen kann man schon mit 5 Impfungen einen Krankheitsfall und mit 450 geimpften Personen einen Covid-19-Todesfall vermeiden. Zum Vergleich: Bei der Influenza muss man 2.000 Personen impfen, um die Hospitalisierung einer einzigen Person zu verhindern.

MedExite OG am 20.01.2021

Impfungen zählen zu den wirksamsten Erfindungen der Medizin ! Dadurch haben Mediziner ein Mittel zur Hand, das Krankheiten verhindern kann ! Und dennoch steigt die Impfskepsis leider an. … Leider gibt es auch immer mehr Menschen, die mehr Angst vor den Nebenwirkungen haben als vor der Krankheit selbst.

Verein zur Förderung der Impfaufklärung am 20.01.2021

Fehlende Organisation beim Impfungsmanagement ist mitunter ein Grund dafür, dass manche in Österreich nun schon geimpft sind, obwohl sie nicht der aktuell zu impfenden Gruppe zugeordnet waren.

Österreichische Ärztekammer am 19.01.2021

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …