Ärzte für deutsche Patienten keine “Götter” mehr in Weiß

Laut der bevölkerungsrepräsentative Studie “Patienten-Radar 2018” des MedTech-Unternehmen vitabook werden die Patienten in Deutschland immer selbstbewusster. Aktuell würden sich sogar “stolze 60 % auf Augenhöhe mit ihren Ärzten” sehen. Zudem würde den sprichwörtlichen Göttern in Weiß nicht mehr blind vertraut, sondern Befunde und Empfehlungen hinterfragt und diskutiert. Das sei auch dem Internet und Dr. Google zu verdanken, so vitabook.

Wissen schaft Gesundheit

Dessen Chef, Markus Böning, begrüßt und unterstützt diese Entwicklung. “Einer der wichtigsten Bausteine ist dabei die Hoheit über die eigenen medizinischen Daten und Dokumente, wie sie auch das E-Health-Gesetz vorsieht. Denn Wissen schafft Gesundheit.” Dank einer echten elektronischen Gesundheitsakte könne ein Patient eigenverantwortlich alle seine Gesundheitsdaten digital sammeln, verwalten und unkompliziert auch den Arzt wechseln. Laut Böning seien nicht inkompetente Ärzte das Problem, sondern unzureichend informierte Ärzte. “In Deutschland gibt es rund 4 Mio. Patienten, die unter 8.000 seltenen Erkrankungen leiden. Bis da die richtige Diagnose gefunden ist, können Jahre des Ärzte-Hoppings vergehen.”

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