9. Dezember 2018: Meldungen des Tages aus der Medizin

Deutschland

“Das 1. Mal” erfolgt immer früher: Beginnt man bei der Analyse Mitte der 1960er Jahre, so sinkt das Durchschnittsalter für das 1. Mal Sex stetig. … Heute bekommen Mädchen im Schnitt mit 13 Jahren ihre 1. Regelblutung und jeder 3. Junge hat seinen 1. Samenerguss vor dem 12. Geburtstag. …  Laut Experten beginnt die Pubertät bei Jungen 2 Jahre später als bei Mädchen, doch dafür erwacht der Wunsch nach Sex deutlich früher. “Er” hat im Schnitt schon mit 14,8 Jahren erste sexuelle Gefühle, “Sie” mit 15,5 Jahren. Zum ersten gemeinsamen Geschlechtsverkehr kommt’s dann mit 17,3 Jahren. (DrEd.com, 09.12.2018)

Infografik: obs / DrEd / www.DrEd.com / de

Österreich

Eine ambulante Sonderklasse in österreichischen Spitälern ist notwendig, damit in Sonderklasse versicherte Patienten nicht in Privatspitäler “abwandern”. Die ambulante Sonderklasse ist darum auch ein Instrument gegen einen 2-Klassen-Medizin in Österreich. Keinesfalls geht es darum, “VIP-Ambulanzen” oder “Fast Lanes” einzuführen. (Österreichische Ärztekammer, 09.12.2018)

Durch den Fortschritt der Medizin werden mittlerweile immer mehr Leistungen, vor allem in der Augenheilkunde, Onkologie, Nuklearmedizin und der Orthopädie ambulant erbracht. Das betrifft u.a. auch Augenoperationen, Stents sowie Eingriffe wie Arthroskopien, Hernien usw.. Um diese Leistungen im Interesse der öffentlichen Krankenhäuser auch abrechnen zu können, wurde der Begriff “tagesklinischen Leistungen” eingeführt. Damit wurde eine stationäre Aufnahme von sonderklasse-versicherten Patienten verhundert. Nun wird im LKF-Verrechnungssystem der Begriff “tagesklinisch” durch “ambulant” ersetzt. Damit aber braucht es die ambulante Sonderklasse, damit die ambulant erbrachten und tagesklinisch verrechneten Leistungen in öffentlichen Spitälern mit den Privatkrankenversicherungen auch weiterhin verrechnet werden können. Die ÖÄK unterstützt daher den Vorstoß der Regierung, tagesklinische Leistungen in der Sonderklasse zukünftig auch ambulant abrechenbar zu machen. (Österreichische Ärztekammer, 09.12.2018)

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