6. Juli 2018: Meldungen des Tages aus der Medizin

Häufiges Arbeiten an der Grenze der Leistungsfähigkeit geht mit gesundheitlichen Beschwerden einher und wird von den Betroffenen als belastend wahrgenommen. Rund 2 Drittel der Betroffenen geben an, unter 3 oder mehr psychosomatischen Beschwerden wie Müdigkeit, Erschöpfung oder Reizbarkeit zu leiden. (BAuA, 06.07.2018)

Mit dem Regierungsbeschluss, das System der Sozialversicherungen in Österreich zu reformieren und die Zahl der Träger und Funktionäre massiv zu reduzieren, sind natürlich auch Regelungen für die Übergangszeit notwendig. … Wir müssen rechtzeitig vorbauen, damit das aufgeblähte System nicht noch größer wird und weitere große, finanzielle Nachteile für die Versicherten entstehen. (Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit, 06.07.2018)

Mehr als die Hälfte der Deutschen hat im Urlaub oder auf Geschäftsreise immerhin Pflaster und Medikamente gegen Kopf-, Zahn- oder Rückenschmerzen dabei. Unterschätzt wird hingegen das Risiko klassischer Magen-Darm-Beschwerden. (pronova BKK, 06.07.2018)

Elterliche Internet-Sucht fördert kindliche Verhaltensstörungen. (Professionelle Exzellenz, 06.07.2018)

87 % der Brillenträger, die Transitions Light Intelligent Lenses ausprobieren, wollen sie am liebsten gar nicht mehr absetzen und 89 % der Brillenträger, sie schon länger tragen, würden die selbsttönenden Brillengläser jederzeit wieder kaufen. (Transitions, 06.07.2018)

Mit neuen Gentherapien etablieren sich möglicherweise erstmals Behandlungsformen wie spezielle Viren, Genschere oder Enzymersatztherapien, die Patienten mit seltenen, erblich bedingten neuromuskulären Erkrankungen helfen können. (ICNMD 2018, 06.07.2018)

Bei der Rehabilitation von neuromuskulären Erkrankungen durch Methoden der Physikalischen Medizin gilt es, körperlich aktiv zu bleiben, den Krankheitsverlauf zu antizipieren und zu reagieren. (ICNMID 2018, 06.07.2018)

79,04 % von 15.880 angemeldeten Bewerbern nahmen 2018 am Aufnahmeverfahren MedAT für ein Medizin-Studium in Österreich teil. (MedUni Wien, 06.07.2018)

Die von dem Bakterium Clostridium botulinum gebildeten Toxine sind extrem giftig: Bereits 10 Nanogramm (10 Milliardstel Gramm) gelten für den Menschen als tödliche Dosis. Die Gifte schädigen das Nervengewebe und verursachen dadurch “schlaffe Lähmungen”. Nach 12 bis 36 Stunden treten Übelkeit, Durchfall oder Verstopfung auf. Typisch sind in der Folge Seh- oder Schluckstörungen sowie eine schnell fortschreitende schlaffe Lähmung der Atemmuskulatur. (AGES, 06.07.2018)

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