27. Juni 2018: Meldungen des Tages aus der Medizin

Fast 75 % der Deutschen tragen unterwegs oder am Arbeitsplatz mindestens 1 Arzneimittel mit sich herum. … 80 % der Frauen haben immer Medikamente mit dabei, im Schnitt sogar 4. (pronova BKK, 27.06.2018)

Es reicht nicht aus, Patienten auf eine schriftliche Anleitung zu verweisen oder ihnen den Link zu einem Video mitzugeben. Aus zahlreichen Studien zur Gesundheitskompetenz weiß man, dass komplexe gesundheitsrelevante Informationen von vielen Menschen nicht verstanden und folglich auch nicht zuverlässig umgesetzt werden können. (ABDA, 27.06.2018)

Die große Mehrheit der Deutschen geht auch krank zur Arbeit. Präsentismus ist in der Gesellschaft mittlerweile weiter verbreitet als Absentismus. (Die Schwenniger Krankenkasse, 27.06.2018)

Blasenschwäche zählt zu den großen Tabuthemen des 21. Jahrhunderts. Eine der Hauptursachen – eine zu schwache Beckenbodenmuskulatur – ist jedoch in der Regel gut behandelbar. (Atlantic Therapeutics, 27.06.2018)

Laut Schätzung der Felix-Burda-Stiftung kostet ein kranker Mitarbeiter, der zu Hause bleibt, die Firma im Schnitt 1.200 € im Jahr. Geht er dagegen krank zur Arbeit, verliert das Unternehmen sogar 2.400 €. (Die Schwenninger Krankenkasse, 27.06.2018)

Pflanzliche Arzneimittel können mit den ca. 200 Krebsmitteln am Markt interagieren – entweder deren Wirkung abschwächen oder diese verstärken. Auf manche Pflanzen sollten Tumorpatienten grundsätzlich verzichten wie etwa Johanniskraut oder Echinacea. (Apotheken Umschau, 27.06.2018)

Laut einer großen US-Studie reduziert Ingwer deutlich die Übelkeit, die bei einer Chemotherapie auftreten kann. (Apotheken Umschau, 27.06.2018)

Das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum hat nach jahrelangen Recherchen seine Ergebnisse über die Anbieter und Vermittler der Delfintherapie auf seiner Webseite veröffentlicht. Es wird über Betrüger aus der Branche, die Gefahren einer Delfintherapie und über Tierquälerei berichtet. (WDSF, 27.06.2018)

Während es mit allen bundesweiten Krankenkassen (BVA, SVA, SVB, VAEB) Rahmenverträge zur Ergotherapie gibt, sieht die Situation mit den GKKs anders aus. (Bundesverband Ergotherapie Austria, 27.06.2018)

Viele Arzneimittel sind – unabhängig vom Wirkstoff – schwierig anzuwenden. … Deutschlands Apotheken gaben 2017 über 190 Mio. besonders beratungsintensive Arzneimittel ab. (ABDA, 27.06.2017)

Laut IQVIA verzeichnen österreichische Apotheken eine explosiv steigende Nachfrage nach Cannabis-Produkten. Die einzigen in Österreich zugelassenen rezeptpflichtigen Hanfpräparate, Canemes und Sativex, erfreuen sich einer konstanten Nachfrage von 760.000 € jährlich.  (IQVIA, 26.06.2017)

Österreich bewegt sich in der Frage der Cannabis-Freigabe konträr zum weltweiten Trend. … Die wenigen Cannabis-Produzenten des Landes müssen tunlichst darauf achten zu ernten, bevor die Pflanzen blühen. In der Blüte entwickelt sich THC (Tetrahydrocannabinol), das nach dem Suchtgiftgesetz verboten ist. (IQVIA, 27.06.2018)

Neues EU-Studienmodell EDU für Humanmedizin genehmigt. (Digital Education Holdings, 27.06.2018)

30 % der befragten Frauen in Deutschland haben wegen ihrer Blasenschwäche grundsätzlich keine Lust mehr auf Sex. (Atlantic Therapeutics, 27.06.2018)

Infografik: obs / Innovo

Die Klein- und Mittelbetriebe der pharmazeutischen Industrie sind in Österreich unverzichtbar für die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung.  72 % der Pharmig-Mitglieder sind KMU. (Verband der Pharmazeutischen Industrie Österreichs, 27.06.2018)

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