Schulmedizin aktuell am 20. Januar 2019

Österreich

Die Österreichische Ärztekammer rät weiterhin allen niedergelassenen Ärzten dringend davon ab, Partner von privaten Versicherungsanbietern zu werden. Als Gründe gelten die unangemessenen und einseitig festgelegten Privattarife, keine gesicherte Direktverrechnung, massive zusätzliche Verpflichtungen sowie ein deutliches Mehr an Bürokratie. Üblicherweise werden ohnehin Direktverrechnungshonorare zwischen Ärztekammer und den Versicherungen – wie etwa Uniqa oder Merkur – vereinbart. … Besonders ärgerlich ist, dass die angebotenen Tarife für Allgemeinmediziner bei der Hälfte liegen im Vergleich zu jenen der Fachärzte. Damit wird der Hausarzt bewusst benachteiligt und dessen Tätigkeit als weniger wert dargestellt. Das ist ein verheerendes Signal in die falsche Richtung. (ÖÄK, 20.01.2019)

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