19.748 neuer Tiefststand deutscher Apotheken

Die Zahl deutscher Apotheken hat mit 19.748 zu Jahresende 2017 einen neuen Tiefststand erreicht. Das gab die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in einer Aussendung bekannt. “Nicht nur die Zahl der Apotheken sinkt immer weiter, sondern auch die Zahl der Inhaber“, zeigt sich deren Präsident Friedemann Schmidt besorgt.

Nur mehr 19.748 Apotheken in Deutschland … (Foto: MHJ)

Deren Zahl ist Schmidt zufolge 2017 um 371 auf 15.236 gesunken. Die Anzahl der Apotheken sank um 275, also 1,4 %. Nur 1987 hatte es in beiden Ländern zusammen noch weniger Apotheken gegeben. Der ABDA-Präsident macht dafür nicht nur den „scharfen Wettbewerb, sondern leider auch die ordnungspolitischen Rahmenbedingungen“ verantwortlich. Wenn sich die deutschen Apotheken aber auf Dauer bei rezeptpflichtigen Medikamenten einen seiner Meinung nach unsinnigen Preiswettbewerb mit ausländischen Arzneimittelversendern liefern müssen, dann sei die flächendeckende Medikamentenversorgung gefährdet.

Das ist zwar total unlogisch, aber man kann es ja mal behaupten wie auch eine Gesetzesänderung fordern. “Deshalb brauchen wir dringend und schnell ein Gesetz, das wieder einheitliche Preise bei rezeptpflichtigen Medikamenten herstellt.“ Möglich würde das, so wörtlich, „über ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln“.

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