13. November 2018: Meldungen des Tages aus der Medizin

W

Der 14. November wurde zum Weltdiabetestag gewählt, weil an diesem Tag der kanadische Chirurg Frederick Banting geboren wurde, der gemeinsam mit dem US-amerikanischen Physiologen Charles Best 1921 das lebenswichtige Insulin entdeckte. (Münchner Verein Versicherungsgruppe, 13.11.2018)

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Bei Rheuma muss für die Betroffenen eine rechtzeitige medizinische Versorgung gewährleistet werden. Das ist oft nicht leicht, weil es in Deutschland zu wenige Rheumatologen gibt. (Deutsche Rheuma Liga Bundesverband, 13.11.2018)

Staub und Asbest sind die Ursachen erheblicher Gesundheitsgefährdungen in vielen Branchen, gerade auch in der Bauwirtschaft. Jedes Jahr verzeichnen die gewerblichen Berufsgenossenschaften mehrere 1.000 Anzeigen auf Verdacht von staub- und asbestbedingten Berufskrankheiten, wie Asbestose oder Silikose. 2017 waren es fast 10.800. Allein in der Bauwirtschaft wurden im Vorjahr 386 Todesfälle registriert – mehr als durch Arbeitsunfälle. (BG Bau, 13.11.2018)

Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung und nicht heilbar. Der Körper produziert fast kein Insulin. Oft entsteht die Krankheit bereits im Kindes- und Jugendalter und muss lebenslang mit Insulin behandelt werden. Rund 0,4 % der Bevölkerung in Deutschland leidet an Diabetes 1. Bei Diabetes Typ 2 produziert der Körper Insulin, jedoch werden die Zellen gegen das Hormon zunehmend resistent. Das Insulin kann den Zucker nicht mehr ausreichend in die Zellen transportieren. Die Folge ist ein steigender Blutzuckerspiegel. Die Hauptursachen für die Insulinresistenz der Zellen sind insbesondere erbliche Veranlagung, falsche Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel. Der “Alterszucker”, wie er früher genannt wurde, trifft immer mehr auch junge Menschen. Grund hierfür sind  sind vor allem zuckerhaltige Getränke und Lebensmittel, zu viel Fett, das zu Übergewicht führt sowie mangelnde Bewegung. Deutliche Gewichtsabnahme, Sport und eine Umstellung der Ernährung können Diabetes 2 oft besiegen. Wenn das nicht ausreicht, helfen Medikamente. (Münchner Verein Versicherungsgruppe, 13.11.2018)

Diabetes ist eine Volkskrankheit mit ständig steigenden Patientenzahlen. Schon heute sind etwa 6,7 Mio. Deutsche an Diabetes erkrankt, die meisten an Diabetes Ty 2. Als bundesweit tätige Krankenkasse ist auch die IKK classic mit den damit verbundenen Herausforderungen konfrontiert: Von 2012-2016 stieg der Anteil der Typ-2-Diabetiker um 16 %. Mehr als 20 % der Leistungsausgaben der Kasse fließen in diese Patientengruppe. (IKK classic, 13.11.2018)

Gegen eine Knoblauchfahne, Zwiebeln oder Zigaretten schaffen es neben Kaugummi auch diverse Pflanzen, den Atem aufzufrischen. Bewährt hat sich z.B. das Zerbeißen von Kaffeebohnen sowie das Kauen von Kardamomsamen, Kümmelfrüchten oder Wacholderbeeren. Am besten aber hilft Ingwer. Der im Ingwer enthaltene Scharfstoff 6-Gingerol erhöht vorübergehend die Produktion eines Speichelenzyms, das Schwefelverbindungen im Mund besonders schnell abbaut. (Diabetes Ratgeber, 13.11.2018)

Foto: obs / Wort & Bild Verlag – Diabetes Ratgeber / Fotolia / L. E. Urrea

Eine neue gemeinnützige Initiative zum Thema Organspende hat sich in Berlin gegründet. “Leben Spenden – Bündnis für Organspenden” setzt sich dafür ein, dass in Deutschland die Zahl für lebensrettende Organspenden deutlich steigt. Eine wichtige Bedingung dafür seien Verbesserungen in Infrastruktur und Abläufen in den Kliniken. (Leben Spenden – Bündnis für Organspenden, 13.11.2018)

PETAs Motto lautet in Teilen, dass Tiere nicht dazu da sind, dass wir sie essen oder anziehen. In den Agrarfabriken werden die Tiere wie Maschinen behandelt. Doch Alternativen zu Fleisch und Leder gibt es heute viele, so dass kein Tier mehr für unsere Ernährung oder Bekleidung sterben muss. Vegane Fleischalternativen bestehen aus Soja, Weizen, aber auch aus Erbsen- oder Reisprotein, Lupinen und Hirse. … Veganer führen nicht nur ein gesünderes Leben, jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder auf Fischerbooten. (PETA Deutschland, 13.11.2018)

Die präQ Gesellschaft zur Präqualifizierung mbH hat als eines der ersten Präqualifizierungsunternehmen bundesweit die Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17065 positiv durchlaufen. Diese Akkreditierung stellt die unabhängige Qualität der präQ sicher. Dabei werden höchste Anforderungen an Kompetenz und Unparteilichkeit der Präqualifizierungsstelle gestellt. … Die Präqualifizierung ist eine vor dem Eintritt in den Wettbewerb erforderliche Eignungsprüfung. (präQ, 13.11.2018)

A

Jede Arbeit macht müde. Langes Arbeiten oder sehr fordernde Tätigkeiten belasten den menschlichen Organismus besonders stark. Um leistungsfähig zu bleiben, brauchen Arbeitnehmer daher gut gestaltete Pausen sowie ausreichend Schlaf und Erholung. (Österreichischer Gewerkschaftsbund, 13.10.2018)

CH

Antimikrobiale Resistenz ist eine globale Herausforderung: Die von der WHO geleitete World Antibiotic Awareness Week zielt jedes Jahr im November darauf ab, das globale Bewusstsein für Antibiotikaresistenz (AMR) zu schärfen und bewährte Verfahren in der Öffentlichkeit, im Gesundheitswesen und in der Politik zu fördern, um das weitere Auftreten und die Ausbreitung von AMR zu verhindern. In der Schweiz unterstützt der Bund die Aufklärungswoche im Rahmen der Nationalen Strategie Antibiotikaresistenzen. (Merck Sharp Dohme AG, 13.11.2018)

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