1. Österreichischer Gesundheitsgipfel in Wien

Michael Stolpe vom Institut für Weltwirtschaft der Universität Kiel sagte beim 1. Österreichischen Gesundheitsgipfel in Wien, dass Innovationen im Gesundheitswesen oft von Konzernen angeboten würden, die vielfach durch Patente abgesicherte Monopolmacht hätten und dazu neigten, die geringe Preissensibilität der effektiven Nachfrage in solidarisch finanzierten Gesundheitssystemen auszunutzen, um hohe Preise und Gewinnmargen durchzusetzen !

Foto: Ärztekammer für Wien / S. Seelig

Dietrich Grönemeyer forderte als Eröffnungsredner ein „radikales Umdenken” in der Gesundheitspolitik unter der Prämisse “Heilen statt Kranksparen”. Laut dem bekannte Universitätsprofessor sollten Investitionen im Gesundheitssystem nicht primär als Kosten gesehen werden, sondern eher der damit verbundene volkswirtschaftliche Nutzen. “Investitionen in das Gesundheitswesen seien Investitionen in die Entwicklung der Gesellschaft, und zwar im ganzheitlichen Sinn: wirtschaftlich, ökologisch und sozial”, betonte der Deutsche.

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